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Kulturministerium schreibt Carl-Zuckmayer-Arbeitsstipendium aus

Das Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz schreibt zum vierten Mal das Carl-Zuckmayer-Arbeitsstipendium aus. Das Stipendium dient der Förderung der europäischen Gegenwartsdramatik sowie der Erinnerung an den in Nackenheim im Landkreis Mainz-Bingen geborenen politischen Dramatiker Carl Zuckmayer.

„Das Stipendium findet seit seiner ersten Ausschreibung 2024 sehr großen Anklang in der nationalen und europäischen Theaterszene. Das zeigen über 100 Bewerbungen pro Jahr. Deshalb bin ich jetzt schon darauf gespannt, welche erstklassigen Einsendungen uns dieses Jahr erwarten. Gerade junge Autorinnen und Autoren brauchen Zeit und finanzielle Sicherheit, um ein starkes Stück zu schreiben. Genau das ermöglichen wir. Wer heute in junge Talente investiert, sorgt dafür, dass unser Theater auch morgen mutig bleibt und den Finger in die Wunde legt. Ganz so, wie es Carl Zuckmayer getan hat“, so Kulturminister Sven Teuber.

Das Stipendium richtet sich an Dramatikerinnen und Dramatiker, die in Europa leben und bereits mindestens ein zur Aufführung gebrachtes oder/und prämiertes Stück geschrieben haben. Es beinhaltet u. a. eine Förderungssumme in Höhe von 10.000 Euro, die Betreuung durch die Dramaturgie des Staatstheater Mainz sowie die Option der Uraufführung des entstandenen Stücks am Staatstheater Mainz. Das Arbeitsstipendium soll es der Stipendiatin bzw. dem Stipendiaten ermöglichen, finanziell abgesichert ein Theaterstück in der Tradition Zuckmayers zu einem gesellschaftlich relevanten, europäischen Thema zu schreiben. Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet eine fünfköpfige Jury. Bewerbungsschluss ist am 26.11.2026.

Die Stipendiatin bzw. der Stipendiat wird am 06.05.2027 bei der Eröffnung des PLUG&PLAY Festivals am Staatstheater Mainz bekanntgegeben. Das Theaterfestival mit seinem Fokus auf junge Regie versteht sich als lebendiges Arbeitsforum, Treffpunkt und offener Ort des Austauschs über zeitgenössisches Theater. Es bildet somit den idealen Rahmen für die öffentliche Vergabe des Stipendiums sowie eine Lesung des Vorjahresstücks innerhalb des Festivalprogramms.

Die Preisträgerinnen der letzten Jahre waren 2024 die in Madrid lebende Dramatikerin Carla Guimarães mit dem Stück „Der Liebhaber meiner Frau“, 2025 die Wiener Theaterautorin Charlotte Zorell mit „Dancing Stars – Geheimes Theatertreffen“ sowie 2026 die Berliner Regisseurin, Schauspielerin und Dramatikerin Lola Fuchs mit „Pech entkommt man nicht. Ein Aufstiegsmärchen (frei nach Frau Holle)“.

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Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums

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