Fr, 13. März 2026, 18:30 Uhr • Literatur
Kein Ankommen, nirgendwo
Lesung mit Gert Deppe
Eintritt frei!
Foto/Illustration: zu Klampen Verlag
Im Bücherknecht liest Autor Gert Deppe aus seinem Roman »Kein Ankommen, nirgendwo«. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die als Kind sexualisierte Gewalt erlebt hat und Jahre später versucht, Antworten zu finden. Der Roman beschreibt nicht die Tat selbst, sondern das Umfeld, in dem Missbrauch möglich wird und die Spuren, die er im Leben eines Menschen hinterlässt. Eindringlich erzählt Deppe von familiären Dynamiken, Schweigen und Abhängigkeiten und gibt Betroffenen eine Stimme. Begleitet wird der Abend vom Weißen Ring, der Informationen und Unterstützung für Betroffene anbietet. Die Lesung schafft Raum zum Zuhören, für Austausch und einen sensiblen Blick auf ein Thema, das viele betrifft und oft tabuisiert wird. Ein Abend, der berührt, aufklärt und Haltung zeigt.
Gert Deppe, geboren 1964, studierte zunächst Musik in Hannover. Nach einem Jahrzehnt reger Konzerttätigkeit widmete er sich seiner zweiten Leidenschaft, dem Schreiben. Von 1999 bis 2001 absolvierte er ein Volontariat bei der »Hannoverschen Allgemeinen Zeitung« und arbeitet seitdem als freier Journalist und Autor für zahlreiche Medien. »Kein Ankommen, nirgendwo« ist sein literarisches Debüt.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Weißen Ring e.V., gefördert durch das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz.