So, 02. Mai 2027, 11:00 Uhr • Konzert
Beethoven: Kammermusik der großen Gefühle
Landauer Meisterkonzert IV
Eintritt: 20 €, ermäßigt 10 € | Tickets
Foto/Illustration: Nikolaj Lund Photography
Jiyoon Lee (Violine)
Boris Kusnezow (Klavier)
Alexander Hülshoff (Cello)
Ludwig van Beethoven:
Sonate für Violoncello und Klavier, C-Dur, op. 102, Nr. 2
Sonate für Violine und Klavier, op. 47 („Kreutzer-Sonate“)
Trio für Violine, Violoncello und Klavier, B-Dur, op. 97, „Erzherzog-Trio“
Die Cellosonate op. 102, Nr. 2 von Ludwig van Beethoven entstand 1815 und gehört zu seinen ungewöhnlichsten Sonatenformen: Zwei schnelle Sätze werden jeweils von einer ausgedehnten langsamen Einleitung vorbereitet. Gleich zu Beginn entfaltet sich ein lyrischer Dialog zwischen Cello und Klavier, der das ganze Werk prägt.
Die berühmte „Kreutzer-Sonate“ schrieb Beethoven 1803 für den Geiger George Augustus Polgreen Bridgetower. Für ein gemeinsames Konzert entstand das Werk in großer Eile; nach einem Streit widmete Beethoven es dem französischen Geiger Rodolphe Kreutzer, der es allerdings nie aufführte.
Das „Erzherzog-Trio“, gewidmet dem Kronprinzen Rudolf von Österreich-Ungarn, ist Beethovens letztes und bedeutendstes Klaviertrio. Es gilt als Höhepunkt seiner mittleren Schaffensperiode und verlangt ein virtuoses Zusammenspiel aller drei Instrumente. Mit diesem Werk verabschiedete sich Beethoven 1814 bei einem Konzert in Wien als Pianist von der Bühne – seine zunehmende Taubheit machte weitere öffentliche Auftritte unmöglich.